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symphonic.dream
...und manchmal, da geht es nicht anders.

...oder: Wie ich zu dem Schluss kam, dass Tagebücher für'n Arsch sind.

Ich hab jetzt seit Oktober nicht mehr gebloggt und in der Zeit sporadisch Tagebuch geschrieben. Allerdings wird mir das langsam wieder zu sinnlos. Immerhin kann ich hinterher eh fast nicht mehr entziffern, was ich geschrieben habe, weil ich mein Tagebuch aus Sicherheitsgründen in einer erfundenen Schrift schreibe, da meine Mutter es andernfalls womöglich lesen könnte, was bei einem öffentlich zugänglichen Blog ironischerweise unwahrscheinlicher ist.
Und manchmal tut es mir einfach gut, auf meinen Blog zu klicken, meine alten Einträge zu lesen und die zwischenzeitlich vergangene Zeit und die dazugehörige persönliche Veränderung Revue passieren zu lassen.

Irgendwie, denke ich, bin ich an einem besonderen Punkt angelangt. Ob ein guter oder schlechter Punkt? Keine Ahnung.
Ich weiß nur eins: Es geht nicht vorwärts und nicht rückwärts.

Manchmal komm' ich mir vor, wie eines dieser theatralischen, amerikanischen Teenager-Mädels aus diesen typisch-amerikanischen Highschool-Filmen. Nur, dass ich männlich bin, es hier in Deutschland keine Highschools und keinen gutaussehenden Typen gibt, der auf mich steht. Sollte ich das jetzt bedauern?

Jedenfalls ist da dieser Punkt, an dem ich momentan feststecke. Eigentlich hab ich keine Probleme. Keinen Streit mit jemandem, keinen Liebeskummer, keine Lebenskrisen und in der Schule keinen Stress. Eigentlich sollte ich glücklich sein. Nur bin ich das nicht.
Und leider hab ich auch keine Ahnung, woran das liegt.

Vielleicht liegt das daran, dass mir eine Aufgabe fehlt. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre aus mir die Luft raus, als würde ich tagein tagaus nur noch vor mich hinexistieren und das tun, was ich eben tue. Andererseits fehlt mir aber auch jede Kraft etwas anderes zu tun.

Oder es liegt an meinem allgemeinen Aussehen, meinem Image und all dem Zeug.
Aber sich damit auseinandersetzen zu müssen, würde bloß wieder für mangelndes Selbstvertrauen sorgen.
Was das anbetrifft, sollte ich vielleicht einfach den Kopf heben, lächeln und so tun, als wäre alles perfekt und ich mit mir selbst zufrieden. Und zwar solange, bis ich es selbst glaube.
In 'nem amerikanischen Highschool-Film mit Lindsay Lohan oder Rachel Leigh Cook würde sowas sicherlich funktionieren.

Nur bin ich weder Lindsay Lohan, noch Rachel Leigh Cook.

Ach herrje. Es fängt schon wieder an. Da sieht man's mal wieder. ich schreibe 'nen Blog-Eintrag und jammere in einer Tour!

Ich sollte mich dringend mal selbst aktualisieren. Oder noch besser: Direkt auf Version 2.0 updaten.
Die Frage ist nur: Wo finde ich den passenden Treiber?

...ich und meine Metaphern.

Apropos updaten. Ich sollte diesen Blog dringend mal updaten und ihm mal ein neues Layout verpassen. Mein Altes wird mir allmählich zu langweilig und ich brauche ein wenig Veränderung. Vielleicht wächst dann auch meine Motivation hier regelmäßig zu schreiben.

Und eben bin ich spontan zu einem Schluss gekommen: Ich sollte mein Leben spannender gestalten, so, dass es wert wäre, dass man einen Film darüber dreht. Oder so ähnlich.

Klingt nach einem netten Ziel, oder? Nur, wie setzt man ein derartiges Ziel um? Darüber sollte ich vielleicht mal nachdenken.

xoxo,

S.D.
18.12.10 13:44
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Moschus (29.12.10 23:12)
Lebe, Lebe Martin!

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