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symphonic.dream
Von Lehrern, Jungs und garstigen Taschenrechnern...

...oder: Stars in our eyes, 'cause we're having a good time!

Ich bin jetzt seit etwas mehr als einem Monat auf meiner neuen Schule.
Und irgendwie hab ich noch gar nichts darüber geschrieben.

Zeit, das zu ändern.

Erster zu erwähnender Punkt: Lehrer.

Ich werde von 13 Lehrern in 13 Fächern unterrichtet.
Nach dieser "Einstiegszeit" konnte ich mir mittlerweile ein umfassendes Bild über deren (Un-)Fähigkeiten und (In-)Kompetenzen machen.

Eine Auflistung wäre, so denke ich, angebracht.
Allerdings werde ich nur drei Fächer aufführen, da es andernfalls einfach zu umfassend wird.


  • Deutsch:

    Mein Deutschlehrer zeichnet sich durch eine sehr langsame, langweilige, enervierende und einschläfernde Stimme aus. Es scheint fast so, als würde er - Dementoren-ähnlich - sämtliche positive Empfindungen aus mir herauspumpen und durch ein Gefühl von Motivationslosigkeit und Langeweile ersetzen.

    Darüber hinaus wiederholt er mit uns Grammatik der fünften Klasse und ist der Ansicht, der Konjunktiv wäre eine Zeitform, die für eine elfte (!!!) Klasse zu schwer wäre.
    Aha.

    Ohne abgehoben klingen zu wollen, doch dieser Unterricht schafft es tatsächlich, mich in einem unerträglichen Maße zu unterfordern!


  • Englisch:

    Während mein Deutschlehrer mich entfernt an eine Schildkröte erinnert, so erinnert mich mein Englischlehrer an eine Mischung aus Ziege und Weihnachtsmann.

    Es könnte mit dem Bart zusammenhängen, aber ich bin mir dessen noch unschlüssig.
    Der Unterricht ist es eigentlich nicht wert, diese Bezeichnung zu tragen, da mein Englischlehrer lieber mit einem meiner Mitschüler über so abstruse Dinge wie James Bond-Darsteller redet oder unlustige Witze erzählt.
    Tatsächlich fehlt eigentlich nur noch das Grillenzirpen im Hintergrund, um die Unterrichtsszenerie perfekt zu machen.

    Offenbar hat eine Mitschülerin bereits von einer Bekannten aus einer höheren Klassenstufe erfahren, dass es bei diesem Lehrer wohl notwendig sei, sich den Unterrichtsstoff selbst anzueignen, da Letzterer nicht nur das Aussehen einer Ziege, sondern auch deren Fachkompetenz besitzt. Und ich rede nicht etwa von einer englischen, schottischen, meinetwegen auch walisischen Ziege, nein. Die hätten vermutlich wenigstens noch eine gute Aussprache.

    Wenn das nicht tolle Aussichten sind.


  • Mathe:

    Meine Mathelehrerin und gleichzeitig auch Klassenlehrerin, erinnert mich an die Super Nanny. Nicht nur äußerlich, sondern auch wegen ihrem Fachverständnis, wenn es darum geht, pädagogisch durchzugreifen.
    Hat ein bisschen was von Grundschule, but whatever.
    Sie hat die fürchterliche Angewohnheit, uns massenhaft Hausaufgaben zu geben und den Unterrichtsstoff in so einem Tempo durchzuarbeiten, dass ich regelmäßig den Faden verliere. Was mein Deutschlehrer zu langsam ist, ist sie zu schnell.

    Allerdings ist sie an und für sich ganz in Ordnung, man muss sich halt daran gewöhnen.

    Und dank meinem Nebensitzer gelingt es mir auch, dem Unterricht einigermaßen zu folgen.

    Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
    Mathelehrer sind nämlich meistens genau so schrecklich trocken, wie das Fach selbst.

    Das soll natürlich keine Spitze in Richtung der Matheliebhaber sein - wo kämen wir denn da hin?


...

Ich durfte heute "meinen" neuen Taschenrechner in Empfang nehmen.
Er wird mir von der Schule geliehen, d. h. ich muss ihn in drei Jahren zurückgeben.

Das ist so ein High-tech-Gerät, das einem sogar die Variablen ausrechnet und grafisch darstellt.

Allerdings wäre ich erstmal froh, wenn ich rausfinden würde, wie man plus und minus mit dem Ding rechnet.
Und das "Off" hab ich auch ewig gesucht, bis ich es letztlich dann fand.

Naja, bei der ersten Mathearbeit nächste Woche darf ich den eh noch nicht verwenden, also kann es mir ja mehr oder weniger gleich sein.

So.

Und da die gute M. das Thema in ihrem Blog ebenfalls behandelt hat, mach ich das jetzt auch:

Jungs!

Irgendwie bin ich mir in letzter Zeit unsicher was das Thema angeht.
Einerseits bin ich nicht verliebt, andererseits erfüllt mich der Gedanke an (...) mit einer Art Schwermut.

Ich finde es wird dringend Zeit, sich mal wieder zu verlieben. Und diesmal nicht unglücklich und hoffnungslos.
Auf dem Schulgelände bin ich jetzt schon mehrmals gut aussehenden Jungs begegnet, da wäre es doch mög-... Halt! Stopp! Zurück in die Wirklichkeit!
Ich würde von denen eh keinen ansprechen, ich bin dazu doch viel zu schüchtern.
Ich muss wohl geduldig abwarten, evtl 'ne Tasse Tee trinken und an mir arbeiten.
Wobei es fraglich ist, ob ich das wirklich nötig hab!

'Cause I'm the fucking king of the world!
... um es mal mit den Worten von Porcelain auszudrücken.

Ich ruf mir in solchen Situationen oft die Zeilen eines Liedes von Gloria Gaynor in Erinnerung:

I am what I am,
I am my own special creation!
So come take a look,
give me the hook
or the ovation!
It's my world,
that I want to have a little pride in,
my world
and it's not a place I have to hide in!
Life's not worth a dam,
'til you can say:
I am what I am!


Gloria Gaynor - I am what I am



Und so wünsche ich den Lesern dieses Eintrags eine wundervolle gute Nacht.
18.10.10 18:41
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


M. (18.10.10 22:12)
Sehr schön geschrieben


Moschus (18.10.10 22:22)
Der gute alte CAS Rechner, erst geliebt und vergöttert, dann verdammt und verflucht

Willkommen in der Welt des Folterkellers.

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