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symphonic.dream
Happy Halloween!

... wünschen euch:

Meine Wenigkeit.


Und Emily:



Euch allen ein besinnliches Fest.
symphonic.dream am 31.10.10 15:49


Zurück und zuhause. <3

...oder: Are you scared yet?

Eigentlich bin ich ja schon seit Freitag wieder da, aber ich fand bislang einfach nicht die Gelegenheit zu bloggen.
Freitag zu müde, gestern keine Zeit.

Na gut.

...
Schullandheime sind ja schon was Tolles, nicht?
Man macht viel mit seinen Mitschülern, hat mal mehr und mal weniger Spaß und die Gelegenheit hin und wieder etwas "Verbotenes" zu tun.

Zu allererst aber etwas zur Zimmeraufteilung.
Im Eintrag vor meiner Abreise äußerte ich ja die Befürchtung mit den angesprochenen A, B und C in ein Zimmer zu kommen.
So kam es dann zum Glück nicht.
B war nämlich nicht dabei, stattdessen zwei andere Mitschüler, mit denen ich kein Problem hatte/habe. So waren wir dann also zu sechst.

Mit meinem ersten Eindruck über C habe ich mich getäuscht. Er ist eigentlich ganz okay. Klar, etwas seltsam ist er schon; das weiß er auch. Er hat ADHS, wie sich herausgestellt hat und distanziert sich bewusst von uns anderen, um uns nicht auf die Nerven zu fallen. Und wenn man sich darauf einlässt, dann kann man richtig gut mit ihm diskutieren.

Was A anbetrifft, so finde ich keine Worte dafür. Der Kerl hat mich einfach nur noch genervt und das in einem unglaublichen Maße und irgendwann hab ich ihm das auch in aller Deutlichkeit gezeigt. Und meine Mitschüler ebenfalls.
Schade für ihn, aber nicht zu ändern. Wenn man Anerkennung will, muss man auch etwas dafür leisten und mit seinem sonstigen Auftreten erntet er letztlich nur Spott. Und das weiß er auch, immerhin macht er das nicht erst seit gestern durch, war ja schließlich an der alten Schule nicht anders.

Mir selbst ging es ähnlich, nur ich habe mir meine Fehler eingestanden und sie behoben und kann heute selbstbewusst zur Schule gehen. Als "ich selbst". Nicht als der, der ich gerne wäre.

Aber lassen wir das Thema. Dieses Subjekt hat meine Nerven schon zu sehr ausgereizt.

Ansonsten ist meine Klasse aber wirklich fantastisch. Und das freut mich sehr.

...
Kommen wir zu etwas Anderem, Erbaulicherem.
Nämlich Wodka! etwas gemeinsam mit seinen Freunden zu machen.

So geschehen gestern Abend.
Ursprünglich wollten wir in eine bestimmte Disco. Da kamen wir aber nicht rein, weil geschlossene Gesellschaft. Also weiter zur nächste Disco, in die wir dann auch tatsächlich reimkamen, nur leider nicht alle. Außerdem war eh nichts los, wie waren die einzigen Gäste zu der Uhrzeit.
Wieder raus und die fünf Öcken dementsprechend umsonst gezahlt. Scheiße war's.

Dann wollten wir in eine Kneipe. Die war aber an dem Abend erst ab achtzehn und die daneben hat gerade zu gemacht.

Da standen wir nun also.

Sind dann einfach in ein Café/Lounge/Restaurant/Whatsoever gegangen und haben uns da noch etwa 'ne halbe Stunde die Zeit vertrieben.

Hinzukommt, dass ich um halb eins leider schon wieder halbwegs nüchtern war, aber das ist eine andere Sache.

Alles in allem war der Abend also ein Flop.

Und trotzdem hatte ich unglaublich viel Spaß. Es sind die Menschen die zählen. Und damit meine ich vorallem Mademoiselle-Schätzchen und M.- Herzchen. Und natürlich auch Z.

Das müssen wir unbedingt beizeiten wiederholen. Dann aber so, dass wir auch in die Disse, in die wir wollen reinkommen.

...

In letzter Zeit könnt' ich die Welt umarmen. <3
symphonic.dream am 24.10.10 15:01


Auf und davon!

...oder: Maybe the rumors are true, maybe I am crazy!

Ab morgen geht's ins Schullandheim für drei Tage.
Ich habe ja die Hoffnung, dass es trotz nerviger Menschen, mit denen ich mir ein Zimmer werde teilen muss, spaßig wird.

Hoffentlich passiert auch genug, worüber ich bloggen kann.
Ich bin in letzter Zeit richtig in der dazu gehörigen Laune.
Aber das soll mir nur recht sein.

Ich mag meine neue Klasse eigentlich ganz gerne.
Es gibt zumindest mal niemanden, mit dem ich auf "Kriegsfuß" stehe.
Natürlich kann das alles noch kommen, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Lediglich drei Personen gehen mir ein wenig auf die Nerven.
Ich nenne sie der Einfachheit halber mal A, B und C.
Mit ihnen werde ich mir ein Zimmer teilen müssen. Zum Glück wird auch mein Nebensitzer dabei sein, mit dem ich mich mittlerweile schon ganz gut angefreundet habe. Immerhin einen "Verbündeten".

A hat seines Zeichens die Angewohnheit einem kontinuierlich auf die Nerven zu gehen, in dem er einen mit Dingen zutextet, die a) nicht zur Situation passen und damit laufende Konversationen stören, b) keinerlei Relevanz - weil absurd - haben und c) keinen interessieren. Und andauernd will er mit seinem Wissen angeben.
Er erzählt ständig Witze, die nicht lustig sind und redet dazu noch wahnsinnig laut (ein Wunder, dass ich noch nicht taub bin). Und von oraler Hygiene hat er wohl auch noch nie gehört! Widerlich. So leid es mir auch tut.

B wiederum ist ein kleiner Warmduscher und eine Spaßbremse. Keinerlei Durchsetzungsvermögen, der Junge. Und dennoch hat er die schreckliche Angewohnheit, immer alles in Frage zu stellen. Wenn der Lehrer sagen würde, die Wiese sei grün, würde er weiterhin darauf beharren, sie sei rot.
Aber wenigstens charakterlich scheint er so halbwegs okay zu sein. Immerhin ein Lichtblick.

C ist... seltsam. Ausgesprochen seltsam. Und er ist mir darüber hinaus unglaublich unsympathisch. Rennt immer im Anzug rum, riecht nach Schweiß und versucht ständig cool zu sein und mit seinem Wissen zu protzen. Auf Dauer ziemlich anstrengend.
Mehr kann ich über ihn bislang nicht sagen. Naja.

Und was haben diese drei gemeinsam?
Sie sind Freaks!
Klingt das arg scheiße von mir?

Und wenn schon... Ist 'ne Tatsache.

Ich bin ja auch mehr als freakig. Sieht man mir nach außen hin zwar nicht an, was aber primär daran liegt, dass ich in 'ner verdammten Kleinstadt lebe und meine "bunte" Seite nicht wirklich ausleben kann. Und ich habe nicht den Drang nach ständiger Individualität zu streben; ich bin ehrlich gesagt mal ganz froh, als unscheinbar betrachtet zu werden.

Wenn es nach mir ginge, würde ich mir die Haare pink färben, jeden Tag geschminkt zur Schule gehen und einen auf kokett machen. Ich wär wahrscheinlich so eine Art Kleinstadt-Version von Jeffree Star.
Aber wie gesagt. Hier stößt sowas recht schnell auf Unverständnis und mir persönlich reicht es, wenn ich in mir drin weiß, wer ich bin.

Soviel zum Thema "Freaks".

Das Problem ist nur, dass A, B und C eine andere Art von "freakig" sind, mit der ich mich nicht so recht arrangieren kann.
Ich persönlich empfinde sie als nervig und ihre Anwesenheit ist mir oft genug schlicht unangenehm. Und nicht nur mir. Fast keiner in der Klasse kann sie so wirklich gut leiden und das dürften sie mittlerweile auch gemerkt haben. Das ist zwar wirklich schade, aber eigentlich sind sie selbst schuld. Genauere Einzelheiten erspar ich mir an der Stelle.
Gründe gibt es jedenfalls genug.

Es fühlt sich wirklich scheiße an, so etwas über jemanden zu sagen, nur leider entspricht es tatsächlich der Wahrheit und das macht mich nicht sehr glücklich.
Bin ich was das anbetrifft zu arrogant?

Jedenfalls werde ich ihnen gar nicht erst etwas vorheucheln.
Ist auch fairer so.
Ich muss ja nicht einen auf - wie sagt man so schön? - BFF machen. Ich werd es ihnen sagen, wenn sie mir auf die Nerven gehen und mich ansonsten nicht weiter um sie kümmern.
In diesem Fall ist der Weg des geringsten Widerstandes wohl der geeignetste Weg.

Gut. Ich verabschiede mich nun, lass mich noch ein wenig von Jeffree Star mit Beauty Killer berieseln und hoffe, dass ich bei meiner Rückkehr einiges zu berichten habe.

... es sei denn, ich hab in der Jugendherberge WLAN. Dann gäbe es vielleicht eine Möglichkeit für kleine "Zwischenberichte", wenn ich Zeit und Lust dafür finde.

Adieu!

PS: Noch ein kleines "Merci" an M. und Moschus. Ich freue mich immer sehr, Kommentare von euch zu lesen.
symphonic.dream am 19.10.10 19:14


Von Lehrern, Jungs und garstigen Taschenrechnern...

...oder: Stars in our eyes, 'cause we're having a good time!

Ich bin jetzt seit etwas mehr als einem Monat auf meiner neuen Schule.
Und irgendwie hab ich noch gar nichts darüber geschrieben.

Zeit, das zu ändern.

Erster zu erwähnender Punkt: Lehrer.

Ich werde von 13 Lehrern in 13 Fächern unterrichtet.
Nach dieser "Einstiegszeit" konnte ich mir mittlerweile ein umfassendes Bild über deren (Un-)Fähigkeiten und (In-)Kompetenzen machen.

Eine Auflistung wäre, so denke ich, angebracht.
Allerdings werde ich nur drei Fächer aufführen, da es andernfalls einfach zu umfassend wird.


  • Deutsch:

    Mein Deutschlehrer zeichnet sich durch eine sehr langsame, langweilige, enervierende und einschläfernde Stimme aus. Es scheint fast so, als würde er - Dementoren-ähnlich - sämtliche positive Empfindungen aus mir herauspumpen und durch ein Gefühl von Motivationslosigkeit und Langeweile ersetzen.

    Darüber hinaus wiederholt er mit uns Grammatik der fünften Klasse und ist der Ansicht, der Konjunktiv wäre eine Zeitform, die für eine elfte (!!!) Klasse zu schwer wäre.
    Aha.

    Ohne abgehoben klingen zu wollen, doch dieser Unterricht schafft es tatsächlich, mich in einem unerträglichen Maße zu unterfordern!


  • Englisch:

    Während mein Deutschlehrer mich entfernt an eine Schildkröte erinnert, so erinnert mich mein Englischlehrer an eine Mischung aus Ziege und Weihnachtsmann.

    Es könnte mit dem Bart zusammenhängen, aber ich bin mir dessen noch unschlüssig.
    Der Unterricht ist es eigentlich nicht wert, diese Bezeichnung zu tragen, da mein Englischlehrer lieber mit einem meiner Mitschüler über so abstruse Dinge wie James Bond-Darsteller redet oder unlustige Witze erzählt.
    Tatsächlich fehlt eigentlich nur noch das Grillenzirpen im Hintergrund, um die Unterrichtsszenerie perfekt zu machen.

    Offenbar hat eine Mitschülerin bereits von einer Bekannten aus einer höheren Klassenstufe erfahren, dass es bei diesem Lehrer wohl notwendig sei, sich den Unterrichtsstoff selbst anzueignen, da Letzterer nicht nur das Aussehen einer Ziege, sondern auch deren Fachkompetenz besitzt. Und ich rede nicht etwa von einer englischen, schottischen, meinetwegen auch walisischen Ziege, nein. Die hätten vermutlich wenigstens noch eine gute Aussprache.

    Wenn das nicht tolle Aussichten sind.


  • Mathe:

    Meine Mathelehrerin und gleichzeitig auch Klassenlehrerin, erinnert mich an die Super Nanny. Nicht nur äußerlich, sondern auch wegen ihrem Fachverständnis, wenn es darum geht, pädagogisch durchzugreifen.
    Hat ein bisschen was von Grundschule, but whatever.
    Sie hat die fürchterliche Angewohnheit, uns massenhaft Hausaufgaben zu geben und den Unterrichtsstoff in so einem Tempo durchzuarbeiten, dass ich regelmäßig den Faden verliere. Was mein Deutschlehrer zu langsam ist, ist sie zu schnell.

    Allerdings ist sie an und für sich ganz in Ordnung, man muss sich halt daran gewöhnen.

    Und dank meinem Nebensitzer gelingt es mir auch, dem Unterricht einigermaßen zu folgen.

    Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
    Mathelehrer sind nämlich meistens genau so schrecklich trocken, wie das Fach selbst.

    Das soll natürlich keine Spitze in Richtung der Matheliebhaber sein - wo kämen wir denn da hin?


...

Ich durfte heute "meinen" neuen Taschenrechner in Empfang nehmen.
Er wird mir von der Schule geliehen, d. h. ich muss ihn in drei Jahren zurückgeben.

Das ist so ein High-tech-Gerät, das einem sogar die Variablen ausrechnet und grafisch darstellt.

Allerdings wäre ich erstmal froh, wenn ich rausfinden würde, wie man plus und minus mit dem Ding rechnet.
Und das "Off" hab ich auch ewig gesucht, bis ich es letztlich dann fand.

Naja, bei der ersten Mathearbeit nächste Woche darf ich den eh noch nicht verwenden, also kann es mir ja mehr oder weniger gleich sein.

So.

Und da die gute M. das Thema in ihrem Blog ebenfalls behandelt hat, mach ich das jetzt auch:

Jungs!

Irgendwie bin ich mir in letzter Zeit unsicher was das Thema angeht.
Einerseits bin ich nicht verliebt, andererseits erfüllt mich der Gedanke an (...) mit einer Art Schwermut.

Ich finde es wird dringend Zeit, sich mal wieder zu verlieben. Und diesmal nicht unglücklich und hoffnungslos.
Auf dem Schulgelände bin ich jetzt schon mehrmals gut aussehenden Jungs begegnet, da wäre es doch mög-... Halt! Stopp! Zurück in die Wirklichkeit!
Ich würde von denen eh keinen ansprechen, ich bin dazu doch viel zu schüchtern.
Ich muss wohl geduldig abwarten, evtl 'ne Tasse Tee trinken und an mir arbeiten.
Wobei es fraglich ist, ob ich das wirklich nötig hab!

'Cause I'm the fucking king of the world!
... um es mal mit den Worten von Porcelain auszudrücken.

Ich ruf mir in solchen Situationen oft die Zeilen eines Liedes von Gloria Gaynor in Erinnerung:

I am what I am,
I am my own special creation!
So come take a look,
give me the hook
or the ovation!
It's my world,
that I want to have a little pride in,
my world
and it's not a place I have to hide in!
Life's not worth a dam,
'til you can say:
I am what I am!


Gloria Gaynor - I am what I am



Und so wünsche ich den Lesern dieses Eintrags eine wundervolle gute Nacht.
symphonic.dream am 18.10.10 18:41


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