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symphonic.dream
Heut' morgen zog ich noch den Teufel...

...oder: Bye, bye, gute Laune, werd' dich vermissen.

Ich war die letzten Tage wirklich sehr gut drauf und seit fast zwei Wochen freue ich mich auf diese Party heute.

Pardon. Freute ich mich. Denn mit Party wird's heute nichts.

Ich kann es ja verstehen, kann ich wirklich, aber es ist schon ein wenig wie ein Sturz ins sprichwörtliche kalte Wasser, wenn man sich wochenlang freut und dann nicht gehen kann.

Nächste Woche ist wieder eine Party. Da will ich dann auf jeden Fall hin, nur sieht es schlecht mit dem Geld aus. Mein letztes Geld ist weg und selbst wenn ich das Geld für die Karte krieg, so kann ich mir dann doch nichts zu Trinken kaufen und dann hab ich offengestanden auch kein Bock, dahin zu gehen.

Klar, jetzt trinken wir heut Abend halt gemütlich was, aber ob meine Laune sonderlich blendend sein wird, ist fraglich. Ich trinke nunmal nicht, um besoffen zu werden, sondern wegen dem Spaß. Und sich sinnlos zu besaufen, hat für meine Wenigkeit nichts mit Spaß zu tun! Tatsache. Mal sehen, was der Abend bringt; ich bin kein Pessimist und dementsprechend geb ich auch die Hoffnung nicht auf, dass es heute trotzdem lustig wird.

So gern ich sie mag, aber im Moment bin ich - zwar grundlos, aber nicht desto weniger - ein bisschen enttäuscht.

Und wütend, weil ich aus vollkommen egoistischen Gründen enttäuscht bin.

Der Teufel hatte Recht. Leider.
symphonic.dream am 18.2.11 15:36


I was born this way!

... oder: C'mon, baby, light my fire!

Es wurde ja mal wieder Zeit zu bloggen.

Und deshalb hier ein Blog.

Der Titel ist Programm; hervorgegangen aus einem sehr langen Gespräch mit Maria und der Inspiration durch das neue Lady Gaga-Lied, aus dem die Überschrift entnommen wurde.

Momentan geht es mir sehr gut. Vielleicht blogge ich auch deshalb so wenig, wer weiß?

In der Schule läuft es zufriedenstellend, mein soziales Umfeld lässt auch kaum was zu wünschen übrig und ein Umzug in eine hübsche, neue Wohnung steht auch an. Also ziemlich positiv.

Ich weiß jetzt, wer ich bin, hab ich so das Gefühl.

Ich bin ich. Und nur ich. Wie oft schon, hab ich das in diesem Blog gesagt und passend dazu mit Gloria Gaynors "I am what I am" unterlegt?
Aber dieses Mal schwingt dabei auch ein gewisses Gefühl mit. Es ist ernst, glaube ich.

Ich muss mich vor niemandem rechtfertigen. Nicht mehr.

Ja, ich glaube, mir geht es gut. :D

I am beautiful in my way,
'cause God makes no mistakes,
I'm on the right track, baby,
I was born this way!


Ich denke darüber nach mit wieder mehr Gedichte zu schreiben.
Sprache kann etwas so Schönes sein, doch machen wir viel zu selten Gebrauch davon. Stattdessen verstümmeln wir unsere Sprache um sie einfacher zu gestalten. Schade eigentlich. Sollte man mal ändern.

I am what I am,
and what I am needs no excuses!


Gloria Gaynor - I am what I am

Heute Mittag hatte ich für kurze Zeit ja 'nen wahnsinnigen Rosenstolz-Flash.
Dabei bin ich mal wieder auf eines meiner Lieblingslieder gestoßen. Das war ein schöner, nostalgischer Moment.

Deshalb schließe ich meinen Blog auch mit selbigem Lied und wundervollen Grüßen ab.
Leider lässt sich das ganze nicht einbinden, deshalb hier ein nicht zu übersehender Link!

Alles Liebe.
symphonic.dream am 13.2.11 21:31


...and a happy new year.

...oder: Friss oder stirb!

Klingt schon ganz schön fröhlich, der Untertitel, was?

Ich sage immer, ich hätte 'nen grenzenlosen Optimismus. Sag ich zu vielen Leuten: Meiner Familie, meinen Freunden, Bekannten, Verwandten; einfach allen, die sich über meine Einstellung wundern.

Ich lache viel. Und ich lache laut, lache gerne und voller Inbrunst. Mein Lachen ist ehrlich. Es ist kein schönes Lachen, zugegeben, ich mag es auch nicht, mich lachen zu hören. Aber es ist aufrichtig, ehrlich, wahr. Immer.

Grenzenloser Optimismus. Der ist auch da. Ebenfalls immer.
Ich bin selbst dafür verantwortlich, dass es mir gut geht.

Jetzt geht es mir aber nicht gut. Im Moment nicht. Wird besser, ich werd' dafür sorgen. Ich sorge immer dafür.

Schlucken oder Spucken?

Meistens schluck' ich. Schlucke alles. Immer herunter.
Und innerlich kotz' ich alles wieder aus.

Gäbe vieles, dass ich gerne sagen würde. Tu es aber nicht. Nie. Will niemanden verletzen. Sind mir alle zu wichtig. Hab niemand anderen. Bin sonst wieder allein.
War ich sonst immer.

Immer, immer, immer. Immer nur immer! Hab keinen Bock mehr drauf!

Irgendwann zerbrech' ich.

Nein, halt: Bin ich längst. Zerbrochen.

Ich hab keine Kraft mehr zum Spucken.
Hatte ich mal; lang ist's her. War gut darin zu spucken. Hab oft gespuckt, anderen ins Gesicht gespuckt. Würde ich gern wieder tun. Aber wer würde mich dann noch wollen? Mich will doch niemand.

Weil ich es nicht verdient habe, gewollt zu werden. Bin ich ja selbst dran schuld. Weil ich so denke, wie ich denke und immer schlucke, dann beinahe dran ersticke und trotzdem nicht spucken kann.

Bin einfach nicht in der Lage, Ich zu sein. Bin lieber das, was andere wollen. Gebe lieber nach, damit sie im Recht sind und gewinnen.

Fressen oder gefressen werden?

Ich bin der, der gefressen wird. Der lieber bereit ist, all seinen Stolz zu schlucken, damit andere spucken können. Und wieder sind wir beim Schlucken und Spucken.

Schlucken ist einfacher. Klar, es macht dich von innen heraus kaputt, macht dich zu einer Marionette, einem Spielball. Spielzeug. Und wenn das dann mal kaputt ist und nicht mehr das tut, was man von ihm will, dann wird es in die Ecke geschmissen, zu dem anderen eingestaubten Müll.
Ist ja auch leichter, oder?

Ich glaub aber, ich bin ein schlechtes Spielzeug. Zu empfindlich.
Im Spucken war ich besser, als im Schlucken. Ich hab einfach zu oft Betriebsstörungen; bin Mangelware.

Sein oder Nicht-Sein?

Heute war ist mein Geburtstag. Neujahr. Eigentlich immer ein schöner Tag.
Heute hat auch schön begonnen, nur leider nicht so schön geendet.

Und ich hab das Gefühl, Schuld daran zu haben. Weil ich mich immer für mich selbst verantwortlich sehe. Und für andere.

Das ständige "immer". Eigentlich keine Beschreibung für eine Konstante, tut aber so.
"Es war immer so."
"Es wird immer so sein."
Letzteres ist ungenau, also keine Bezeichnung für 'ne Konstante. Wer weiß schon, was die Zukunft birgt?
Wollen wir es überhaupt wissen?

Ich für meinen Teil will es nicht, gestalte sie lieber selbst. Ist aber schwieriger, als ich damals dachte, als ich den Entschluss gefasst habe, meine Zukunft selber in die Hand zu nehmen.

Lebe, Lebe Martin!

Danke Moschus. Das hat mich vorhin wirklich aufgebaut.

Sollte ich wirklich. Leben. Und aufhören, ständig zu schlucken.
Ich hab mich für "Sein" entschieden.
Vor Jahren schon.

Ich war bereit zu schlucken, war bereit gefressen zu werden und wollte sein.
Von allen Entscheidungen, kommt nun aber die wohl schwierigste, die einzige, die ich noch nicht getroffen habe:

Die Zukunft: Ihr oder ich?

Bin ich wirklich bereit das Risiko einzugehen, anderen wehzutun, um selbst nicht mehr schlucken zu müssen?
Bin ich wirklich bereit, wieder zu spucken, um ich selbst sein zu können, ohne Rücksicht auf Verluste?

Dies herauszufinden, ist dann wohl mein größter Vorsatz für das neue Jahr.

Ich bin alles was ich immer haben werde. Anderes kommt und geht. Nur mit mir selbst muss ich klarkommen, vom Anfang bis zum Ende.

Da ist ein Entschluss. Ich bete, dass es mir gelingt, ihn umzusetzen.

Veni, vidi, vincam! - Ich kam, ich sah, ich werde siegen.

Alles Liebe und ein frohes, neues Jahr!

Die Dramaqueen ist zurück. Liebe Grüße.
symphonic.dream am 1.1.11 23:44


...und manchmal, da geht es nicht anders.

...oder: Wie ich zu dem Schluss kam, dass Tagebücher für'n Arsch sind.

Ich hab jetzt seit Oktober nicht mehr gebloggt und in der Zeit sporadisch Tagebuch geschrieben. Allerdings wird mir das langsam wieder zu sinnlos. Immerhin kann ich hinterher eh fast nicht mehr entziffern, was ich geschrieben habe, weil ich mein Tagebuch aus Sicherheitsgründen in einer erfundenen Schrift schreibe, da meine Mutter es andernfalls womöglich lesen könnte, was bei einem öffentlich zugänglichen Blog ironischerweise unwahrscheinlicher ist.
Und manchmal tut es mir einfach gut, auf meinen Blog zu klicken, meine alten Einträge zu lesen und die zwischenzeitlich vergangene Zeit und die dazugehörige persönliche Veränderung Revue passieren zu lassen.

Irgendwie, denke ich, bin ich an einem besonderen Punkt angelangt. Ob ein guter oder schlechter Punkt? Keine Ahnung.
Ich weiß nur eins: Es geht nicht vorwärts und nicht rückwärts.

Manchmal komm' ich mir vor, wie eines dieser theatralischen, amerikanischen Teenager-Mädels aus diesen typisch-amerikanischen Highschool-Filmen. Nur, dass ich männlich bin, es hier in Deutschland keine Highschools und keinen gutaussehenden Typen gibt, der auf mich steht. Sollte ich das jetzt bedauern?

Jedenfalls ist da dieser Punkt, an dem ich momentan feststecke. Eigentlich hab ich keine Probleme. Keinen Streit mit jemandem, keinen Liebeskummer, keine Lebenskrisen und in der Schule keinen Stress. Eigentlich sollte ich glücklich sein. Nur bin ich das nicht.
Und leider hab ich auch keine Ahnung, woran das liegt.

Vielleicht liegt das daran, dass mir eine Aufgabe fehlt. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre aus mir die Luft raus, als würde ich tagein tagaus nur noch vor mich hinexistieren und das tun, was ich eben tue. Andererseits fehlt mir aber auch jede Kraft etwas anderes zu tun.

Oder es liegt an meinem allgemeinen Aussehen, meinem Image und all dem Zeug.
Aber sich damit auseinandersetzen zu müssen, würde bloß wieder für mangelndes Selbstvertrauen sorgen.
Was das anbetrifft, sollte ich vielleicht einfach den Kopf heben, lächeln und so tun, als wäre alles perfekt und ich mit mir selbst zufrieden. Und zwar solange, bis ich es selbst glaube.
In 'nem amerikanischen Highschool-Film mit Lindsay Lohan oder Rachel Leigh Cook würde sowas sicherlich funktionieren.

Nur bin ich weder Lindsay Lohan, noch Rachel Leigh Cook.

Ach herrje. Es fängt schon wieder an. Da sieht man's mal wieder. ich schreibe 'nen Blog-Eintrag und jammere in einer Tour!

Ich sollte mich dringend mal selbst aktualisieren. Oder noch besser: Direkt auf Version 2.0 updaten.
Die Frage ist nur: Wo finde ich den passenden Treiber?

...ich und meine Metaphern.

Apropos updaten. Ich sollte diesen Blog dringend mal updaten und ihm mal ein neues Layout verpassen. Mein Altes wird mir allmählich zu langweilig und ich brauche ein wenig Veränderung. Vielleicht wächst dann auch meine Motivation hier regelmäßig zu schreiben.

Und eben bin ich spontan zu einem Schluss gekommen: Ich sollte mein Leben spannender gestalten, so, dass es wert wäre, dass man einen Film darüber dreht. Oder so ähnlich.

Klingt nach einem netten Ziel, oder? Nur, wie setzt man ein derartiges Ziel um? Darüber sollte ich vielleicht mal nachdenken.

xoxo,

S.D.
symphonic.dream am 18.12.10 13:44


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